„Ich kann das Glück nicht fangen, aber ich könnte ihm einen Landeplatz bauen.“ Dieser Gedanke des 2016 verstorbenen Theologen und Existenzanalytikers Günter Funke bringt mich zum Schmunzeln. So einfach wäre das also? Ich müsste gar nicht auf die Suche nach dem Glück gehen. Ein kleines Fleckchen, auf dem das Stück Glück, das gerade vorbeifliegt, sich niederlässt, das würde schon reichen ...?

Das Glück – ein dunkelgrünes Insekt mit zarten Flügeln, zirpend oder surrend. Oder ein Vogel, der auf den Balkon hüpft und seinen winzigen Schnabel in die Vogeltränke taucht. Oder ein Fesselballon, der seine Fahrt an den Wolken vorbei mit einer punktgenauen Landung unterbricht. Na also, dann gehe ich jetzt in den Tag. Stell mir meine gut gepflegte Glücks-Landebahn vor und freu mich darauf, sie willkommen zu heißen: meine heutigen ganz persönlichen Glücks-Augenblicke.

Ein Drittel dessen, was wir essen, essen wir, damit wir überleben können. Zwei Drittel dessen, was wir essen, essen wir, damit die Ärzte überleben können.

angebl. Grabinschrift eines äpyptischen Arztes, 2.500 v.Ch.

 

 

Die große Frage der Menschheit ist ja nicht, wann wir endlich lernen, sondern vielmehr, wann wir unser Handeln endlich nach dem ausrichten, was wir bereits wissen.

Sai Baba